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6. April: Heute ist es endlich soweit! Wir fahren in die Ferien ins Tessin. In aller Früh, fuhren Queron und ich nocheinmal ins Geschäft um die Fische zu versorgen und dann gings nach Hause zum Packen. Für Queron wars nicht so lustig, denn er musste sich den ganzen Tag mehr oder weniger selbstbeschäftigen. Gegen drei Uhr Mittags, gings dann endlich los. Zum Glück fährt unser Kleiner gerne Auto. Nach knapp drei Stunden Fahrt, kamen wir an.

Es war mittlerweile schon Abend geworden und so gingen wir als erstes in ein Restaurant. Queron bekam als Belohnung einen grossen Knochen, welchen er mit Hingabe bearbeitete. Zwei Tische weiter hinten, sass auch eine Familie mit Hund und als unser Queri diesen entdeckte wars vorbei mit er Ruhe. Zuerst wurde der Knochen in windes Eile verschlungen (könnte ja sein, dass der "böse" Hund nebenan auch etwas davon will) und dann begann die Vipserei. Queron versuchte zu dem anderen Hund zugelangen, was ihm Dank der leichten Tische fast gelungen war. Da er sich nicht mehr beruhigen wollte, musste ich ihn wieder ins Auto bringen, wo er sich gleich auf den Fahrersitz legte und weiter schlief. Nach dem Essen fuhren wir rauf Richtung Ronco und noch ein Stückchen weiter in die Siedlung Via Ferabo, wo meine Grosseltern ein Ferienhaus haben. Ich unternahm noch einen Abendspaziergang mit Queron damit er sich endlich austoben konnte und dann war wieder schlafen angesagt.

7. April: Heute ist kein sehr hundefreundlicher Tag. Mein Grossvater feiert mit uns allen seinen 80. Geburtstag und da Queron noch sehr ungestüm ist, was seine Begrüssungsrituale angeht, muss er leider unten in der Wohnung bleiben. In der Früh bin ich noch mit ihm spazieren geganen. Hier oben am Berg, wo kein Auto fährt und auch sonst niemand unterwegs ist, kann ich den Kleinen von der Haustür frei laufen lassen. Das gefällt ihm natürlich sehr und so kann er sich schön auspowern. Am Nachmittag brachten wir meine Cousine zum Bahnhof nach Locarno. Ich nutzte die Gelegenheit um mit unserem Hovi einen schönen Spaziergang an der Maggia zu machen. Hier ging Queron das erste mal in seinem Leben ins Wasser.

8. April: Heute ist nicht viel los. Wir erholen uns alle von der ganztages Feier von gestern und ich kümmere mich um unser Hovibaby. Am Nachmittag gingen wir wieder runter an den Fluss. Als wir am Golfplatz vorbei kamen, stürmte eine Frau auf unseren Hovi zu. Sie fragte uns, ob das ein Hovawart sei und so kamen wir ins Gespräch. Sie sei die Besitzerin von Jaro du Moussillon, dem schweizer Schönheitsmeister. Sie wünschte uns viel Glück mit unserem Hovawart und eilte zum Golfen. Wie klein die Welt doch ist!

9. April: Heute ist Markt in Canobio und wir fahren mit meine Grosseltern hin. Für mich war das ein ziehmlich stressreicher Ausflug. Es war das erste Mal, dass Queron in einer solchen Menschenmenge war. Klar kennt er die Stadt, wo auch viele Leute sind aber auf dem Markt, drengen sich alle durch eine enge Gasse. Queron war ganz aufgedreht von den vielen Gerüchen, Menschen und natürlich Hunden. Er zog von da nach dort und wieder zurück und ich hatte grosse Mühe, eine gerade Stecke mit ihm zu laufen. Am Mittag gingen wir in ein Restaurant, wo wir uns erholen konnten. Queron war so erschöpft, dass er sich unter den Tisch legte und für zwei Stunden keinen Wank mehr tat.

Die nächsten paar Tage ging es ruhig zu und her. Spazieren, Sonnen, mit Queron herum toben und viel Schlaf für unseren Welpen. Zum Glück hat er wieder Hovawartappetit! Ich nehme an, dass ihm die fremde Umgebung ein bisschen Mühe gemacht hat.

13. April: Heute machen wir wieder einen grösseren Ausflug. Da meinen Grosseltern Varese so gut gefällt und sie selber nicht hinfahren, hat mein Vater beschlossen, dass wir heute nach Varese fahren. Unsere erste Station war Luino, wo wir auf die Fähre auffuhren. Queron und ich stiegen aus, um uns die Beine zu vertreten. Ich ging mit ihm nach vorne, wo uns ein kräftiger und recht kühler Wind um die Nase blies. Queron schiens zu gefallen. Er setzte sich in den Wind und schaute auf den See raus, um wieder mal alles genaustens zu beobachten. Gegen Mittag kamen wir in Varese an. Wir gingen in die Altstadt wo es etwas ruhiger war und schlenderten durch die Einkaufpassagen. Wir fanden ein sehr nettes Restaurant wo wir unserem Hovi und uns eine Pause gönnten. Am Nachmittag, wollte sich mein Vater Schuhe kaufen und so gingen wir in einen Schuhladen (sogar mit Schuhliebhaber Queron). Ich setzte mich mit Oma und Queron auf die Bank und unser Hovi unterhielt uns köstlich. Ihm war es natürlich, viel zu langweilig nur dort zu liegen und zu warten, also blödelte er rum. Er wälzte sich am Boden zog Querongrimassen und raunze vor sich hin. Nach einer Halbenstunde konnten wir den Laden mit neuen Schuhe für meinen Vater verlassen nur Queron verstand nicht, wieso er keine mitnehmen durfte, wo er doch so viel Auswahl gehabt hätte. Wieder zu Hause angekommen, viel Queri ins Schlafkomma und träumte wahrscheinlich von den Valeverdeschuhen, die er nicht haben durfte.

15. April: Heute ist Eier färben und malen angesagt. Meine Mutter und ich färben die Eier für die Osterfeier am Abend. Einzelne wollen wir noch bemalen aber mit Querons Unterstützung ist das nicht so einfach. Queron ist ein Meister im Stehlen. Wenn er etwas haben will dann bekommt er es auch. Er wollte das Ei meiner Mutter, welche am Tisch sass und malte, fressen und damit sie es "hergab", schleckte er ihr übers Gesicht damit sie nach hinten auswich und er sich dann das Ei aus ihrer Hand holen kann. Aber mittlerweile kennen wir die Tricks unseres Kleptos. Er startet seine Beutezüge immer mit einem Ablenkungsmanöver. Queron macht einen riesen Wirbel, bellt, rast im Haus herum sodas alle vom Essen oder sonstigen Gägenständen ablassen und ihm ihre Aufmerksamkeit schenken und schon ists passiert! Queron hat Beute gemacht! :)

Die Ferien im Tessin waren sehr schöne und mit unserem Hoviclown auch sehr amüsante Tage und werden sicher (hoffentlich bald) wiederholt.