| ![]() |
TUTTLINGEN 2006 Am Freitag den 13.10. war wieder mal so komische Stimmung bei uns zu Hause. Meine beiden Frauchen, arbeiteten nur bis 14 Uhr und fuhren dann mit mir Heim. Ich wurde wieder in Julias Zimmer gesperrt und musste dort warten. Meine Menschen sind der Meinung, dass ich beim Packen immer zu viel Wirbel mache und sie sich dann nicht auf das Wesentliche konzentrieren können. Vorallem finden sie es sehr mühsam, wenn ich den Koffer dauernd wieder auspacke und die Sachen im ganzen Hause verteile. Eine Stunde später kam meine Chefin wieder, nahm meine Spielsachen, meinen Napf und natürlich mich mit nach unten. Nun gings nochmals raus in uneren schönen Garten und ich durfte meine Hasis noch begrüssen. Dann musste ich wieder ins Auto einsteigen, und kurze Zeit später gings los. Nach etwa 1,5 Std. Fahrt, sind wir im Hotel Hühnerhof in Tuttlingen angekommen. Meine Frauchen stiegen aus, gingen ins Hotel und ich musste wieder warten. Kurze Zeit später kam Julia wieder, nahm mich an die Leine und ging mit mir spazieren. Gleich hinter dem Hotel liess sie mich von der Leine und ich durfte rum rennen. Frauchen spielte dann auch noch Stöckchenwerfen und Fangen mit mir. Sehr lustig!!! Langsam wurde es dunkel und wir gingen zurück. Da unser Zimmer im ersten Stock lag, musste ich eine rutschige Steintreppen mit offenen Zwischenräumen raufgehen. Ich kroch die Stiegen auf dem Bauch hoch und war froh, heil oben angekommen zu sein. Julia zeigte mir das Zimmer, welches ich wie ein Irrer untersuchte und vor lauter Aufregung, musste ich dann auch gleich eine grosse Schüssel Wasser trinken. Als ich fertig war, verliessen wir das Zimmer wieder und gingen ins Restaurant. Ich legte mich ganz brav unter den Tisch und wartete bis meine beiden Menschen mit Essen fertig waren. Danach, ging meine Chefin nochmals mit mir spazieren und dann gings wieder die blöde Treppe hoch aber diesmal gings schon besser. Wir schauten alle drei noch etwas fern und gingen dann schlafen. D.h. ich konnte nicht schlafen! Dauernd gingen fremde Leute durch den Gang und ich musste bellen. Frauchen versuchte mir verständlich zu machen, dass ich hier nicht aufpassen müsse aber das ist nun mal mein Job. Ich sass dann noch bis um 1 Uhr ganz wachsam im Zimmer und lauschte den Geräuschen. Um 6 Uhr, stand Julia auf und ging ins Badezimmer, danach ging sie mit mir wieder im Wald spazieren und spielen. Als wir zurück kamen setzte sie mich ins Auto und ging zum Frühstück (dort durfte ich nicht rein). Jetzt gings endlich los!! Meine Frauchen kamen zum Auto, zogen sich andere Schuhe an und dann fuhren wir los. Wir parkierten auf einem Parkplatz neben einem Hundeheim (wollen die mich los werden?) und stiegen aus. Nun liefen wir zu einer Hütte weiter hinten und wenn sehe ich da?! Meine Ziehmama!! Jetzt konnte mich nichts und niemand mehr halten. Julia folg nur noch hinter mir her und hatte alle Mühe mich im Zaum zu halten. Meine Ziehmama wurde mit lautem gejaul, gequitsche und freudigem springen begrüsst (wie ich jeden gebrüsse, den ich gern hab). Frauchen meldete uns an und wir bekamen die Startnummer 10. Nun gingen wir einbisschen in den Wald, wo ich eigentlich ohne Leine laufen sollte aber da alle andern Hovis an der Leine waren, nahm mich Frauchen auch wieder an diese. Beim Spazieren, traffen wir auf meinen Bruder Umbo (Quandor v. Quellenhof). Leider, war der nicht so begeistert von mir. Vielleicht, lag das auch daran, dass Umbo eine Darmentzündung hatte. Ich weiss ja wie das ist, hatte ja erst gard selber eine. Wir gingen zurück und warteten nun auf der Wiese bis wir an der Reihe waren. Beim Ring stand ein wunderschöner blonder Hovi-Rüde und wir fragten wer er ist. Quasar vom Quellenhof gennant Flash. Ist ja klar, dass so ein schöner Kerl nur mein Bruder sein kann ;)! Flash und ich verstanden uns gleich super und machten den Rest von den zwei Tagen Tuttlingen nur noch Blödsinn miteinander. Eindlich um 10.15 Uhr war ich mit Julia an der Reihe. Der Körmeister begrüsste uns und dann gings los. Als erstes stand wieder das dumme Messen mit dem komischen Ding auf dem Plan. Frauchen und ich haben das ja geübt aber nur mit einem Zollstock aus Holz und das Mettalding ist mir einfach nicht geheuer. Dann war Zähne zeigen dran. Der Körmeister sagte meinem Frauchen, dass er noch nie einen Hunde hatte, der sich auf den Rücken legte, um sich die Zähne anschauen zu lassen. Naja, da hat er meine Brüder noch nicht gesehen, die habens nämlich genau wie ich gemacht. Nun sollte ich traben und das ging ja super gut bis der Körmeister wollte, dass ich auf der linken Innenseite laufe und da wars vorbei. Ich hüpfte und zupfte an der Leine und so, konnte man meinen Gang nicht richtig bewerten. Nach der Exterieur-Begutachtung war wieder warten angesagt. Julia brachte mich ins Auto damit ich mich einbisschen ausruhen kann. Meine beiden Frauchen besuchten unterdessen das Deckrüdenseminar. Jetzt gabs endlich mal was zu futtern! Auch bei meinen Frauchen stand Mittagessen auf dem Plan. Kaum sassen die beiden, rief jemand: "Die Nummer 10 ist dran!". Julia rannte zum Auto, holte mich und wir rannten wieder zurück. Als erstes sollte ich über eine Hürde (50 cm.) springen, dann über eine Plane laufen was alles bestens klappte. Nun war die weite Gasse dran; da sollte ich durchlaufen aber ich musste zuerst mal alle Helfer, die Zuschauer und dann noch meine Ziehmama begrüssen gehen (Anstandt muss sein! ;)). So, nun konnte es losgehen. Die ganzen Gassen waren kein Problem. Leider habe ich das flatternde Tuch (mein lieblings Spielzeug) zu spät gesehen, sonst hätte ich es so wie mein Bruder Flash gemacht und es gestohlen. Jetzt musste ich zu Julia, mich neben sie setzen und die Leute schlossen den Kreis ganz eng. Ich nutzte diese Gelegenheit um aufzustehen und alle Helfer mal genauer unter die Lupe zu nehmen (abzuschnüffeln). Nachdem noch 3 Jogger auf mich zu gerannt kamen, war die Wesensprüfung vorbei. Man "verabschiedete" uns und mich nannte man freundlich Clown was auch immer das ist. Nun hiess es wieder warten bis der Verteidigungstest beginnen konnte. Wir gingen wieder in den Wald und anschliessend, schlief ich nochmals eine Runde im Auto. Zum Test holte mich mein Frauchen wieder und wir wurden dann vom Körmeister in Empfang genommen, welcher meinem Frauchen gleich erklärte, wie das ganze abläuft. Er meinte, dass man nicht zu viel von mir erwarten könne, da ich ja erst 11,5 Monate alt bin. Julia musste sich auf eine Bank setzen, mich von der Leine lassen und dann kam plötzlich ein grosser Mann auf sie zu und stupste sie. Zuerst, dachte ich das wäre ein Spiel aber der hörte nicht mehr auf mein Frauchen zu bedrohen. Nun gings mir doch zu weit und ich stellte mich vor sie hin, bellte, knurrte und lies den Typ nicht mehr in die Nähe meines Frauchens. Dieser Mensch ist doch echt dreist! Jetzt wollte der mich angreifen aber auch das lies ich mir nicht gefallen und ich hab ihn in die Flucht geschlagen. Ich glaube, der hatte ganz schön Angst vor mir. Er ist dann wieder zurück gekommen und hat mir Guddis mitgebracht und grosszügig wie ich bin, habe ich ihm verziehen, dass er Julia und mich so bedroht hat. Nun band mich mein Frauchen an einen Pfosten, ging weg und der Körmeister ging an mir vorbei um zu schauen, wie ich mich ohne mein Alphatier äh Alphamensch verhalte. Mir machte das nichts aus und so war auch dieser Test beendet. Jetzt hiess es wieder warten bis alle andern Hovis mit dieser Prüfung fertig waren und dann gings zum Schusstest. Flash und ich vertrieben uns die Zeit mit blödeln. Beim Schusstest, wurden alle Hovis stunden lang in die richtige Reihenfolge gebracht und dann gings endlich los. BÄNG! Tja, vor lauter warten bin ich eingeschlafen und habe leider vom Schuss nichts mitbekommen. Alle Hovis und ihre Menschen gingen vom Platz und mussten abermals warten bis die Körmeister ihre Papiere fertig ausgefüllt und kopiert hatten. Ich durfte zum Glück wieder ins Auto und Frauchen holte die Mappe mit meinen Resultaten alleine ab. Resultat der 9 Stunden Jugendkörung: BESTANDEN! Alle drei gingen wir hundemüde ins Hotel zurück und legten uns erstmal aufs Ohr. Julia wollte eigentlich noch mit mir spazieren gehen aber weder sie noch ich hatten Lust dazu. Also gingen wir ins Restaurant und danch schnell wieder schlafen. Am nächsten Morgen standen wir auf, machten uns zurecht und gingen eine Halbestunde im Wald spazieren, wo wir Cenji trafen. Da wir im gleichen alter sind, haben wir uns prächtig verstanden und endlich mal spielen können, ohne dass wir an der Leine sind. Während meine Beiden Menschen Frühstücken waren, wartete ich im Auto auf sie. Nach dem Frühstück gings wieder zum Hundeplatz, anmelden und warten. Zum Glück, gings da etwas schneller als am Samstag. Wir waren gleich mal an der Reihe und mussten in den Ring. Der Richter begrüsste uns und gab mir gleich ein Guddi. So war er schon mal mein Freund! Ich liess mich wieder brav anschauen nur sitzt machen wollte ich heute nicht mehr. Irgendwie, haben Julia und der Richter mich dann doch noch dazu überreden können. Jetzt sollte ich wieder traben und auch diesmal wollte ich nicht so recht. Besser als gestern aber nicht so perfekt wie sonst, wenn wir das üben. Der Richter diktierte den Bericht und dann durften wir den Ring verlassen. Als alle angeschaut waren, mussten die ganzen Junghunde wieder in den Ring und im Kreis laufen. Runde für Runde flog einer raus. Ich machte meine Sache gut und lief nun ohne zu springen und zu zupfen an der Leine. Wir mussten ziemlich lange rennen und wir dachten schon, dass es vielleicht doch etwas mit einem "Podestplatz" werden, da nur noch 5 Hunde im Ring waren aber genau jetzt, folgen auch wir aus dem Ring. Wir schnitten mit einem "SEHR GUT" ab und meine Menschen sind stolz auf mich. Gewonnen haben drei Q-lis von der Alten Aare und auf Platz vier war Bal Bass vom Mönchszell. Meine Ziehmama meinte nachher, dass wir nach Hause fahren können da wir schon gestern so lange da waren. Sie würde uns den Bericht schicken. Gesagt getan. Zu Hause angekommen, bin ich dann ins Koma gefallen. Ich habe von Sonntagnachmittag bis Dienstag mehr oder weniger durchgeschlafen. Fazit: Das war ein sehr schönes, lustiges und informatives aber auch sehr anstrengends Wochenende. Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, wo dann die Hauptkörung ansteht. JUNGHUNDBEGUTACHTUNG Gestern am 1. Juli, war ich mit meinen beiden Frauchen an der Junghundbegutachtung in Aarau. Als wir um halb elf ankamen, waren schon eingige Hovis da und eigentlich, wollte ich mit ihnen spielen aber sie waren alle an der Leine und so, musste ich halt auch an die Leine und warten, bis wir dran kamen. Kurz nach elf wars dann endlich soweit. Als erstes, wurde meine Schulterhöhe gemessen. 63 cm das ist noch nicht viel aber ich werd schon noch einbisschen grösser!! Dann musste ich meine schönen Beisserchen zeigen und ich tat dies ohne rum zu kiffeln wie ich das sonst immer mache. Zum Schluss, sollte ich noch mit Frauchen traben aber das hat mir keinen Spass gemacht und so gab ich nach zwei-drei Metern auf. Jetzt endlich war die Fummelei an mir vorbei und ich durfte von der Leine und mit den anderen Spielen. Kaum waren wir beim Posten für die Wesensprüfung angekommen, musste ich aber schon wieder angebunden werden und nun hiess es warten. Nach einer Stunde rum stehen wars dann so weit. Als erstes, musste Julia mit mir im Wald spazieren und plötztlich, stand ein Mann vor uns. Ich begrüsste ihn freundlich und wollte gleich mit ihm spielen aber da ging ein Hovi an mir vorbei und dem musste ich einfach folgen. Frauchen wollte mich zurückrufen aber nach so langer Zeit nichts tun, wollte ich nicht. Ich kam erst wieder, als der andere Hund mir die Zähne zeigte und mir das zu blöd wurde. Später erfuhr mein Frauchen, dass das auch zum Test gehört hat und sie mich eigentlich nicht rufen hätte sollen aber das hat ihr ja keiner gesagt. Jetzt bildeten die Menschen eine Gasse und ich musste durchlaufen. Ich tat dies auch aber nach dem zweiten Mal war mir das zu blöd und ich verschwand im Wald. Meinem Frauchen gelang es dann doch wieder mich zu überreden mit zu machen und jetzt machten die Menschen auch noch Lärm. Aber das interessierte mich auch nicht. Beim dritten Mal, warfen sie Gegenstände in den Weg. Was das hätte bringen soll, weiss ich auch nicht. Ich habe dann zum Glück die zwei Hovi-Rüden (13 Monate) von der alten Aare entdeckt, welche ohne Leine rumtoben durften und so, ging ich zu ihnen. Die beiden gingen aber ganz schön heftig auf mich los. Ich warf mich gleich zu Boden und zeigte ihnen meinen Bauch aber sie haben mich nicht in Ruhe gelassen. Nun endlich warf der Besitzer von einem der Flegel so komische Metallplätchen nach ihnen damit sie mich in Ruhe lassen aber leider hat er mich mit den Dingern getroffen. Jetzt hatte ich die Nase entgültig voll, rannte davon und versteckte mich weit hinten im Gebüsch. Ich kam erst wieder heraus, als ich Julia sah, welche mir nach gerannt war. Auch der Rüdenbesitzer lief uns nach und wollte sehen, wies mir geht aber von ihm liess ich mich nicht mehr anfassen. Julia wich ich keinen Milimeter mehr von der Seite. Wir gingen gemeinsam zu der Hütte zurück, wo mich Julia an einen Baum und dann zum Mittagessen ging. Ihr war das nicht recht mich alleine zu lassen aber ich war so kaputt von der Hitze, dem Warten und den beiden Raufbolden, dass ich mich hinlegte und schlief. Frauchen war bald wieder da und ging dann mit mir zum Weiher, wo ich baden durfte und dann gingen wir nach Hause. Meine Ergebnisse findet ihr hier. | ![]() | |||||||||||||||||||
![]() | ||||||||||||||||||||||