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Leona hat eine unproblematische Trächtigkeit. Sie wird ruhiger und runder. Zwei Wochen vor dem Geburtstermin, wird ihr Gesäuge grösser, die Bauchhaare fallen aus. Wir stellen die Wurfkiste im Hobbyraum auf.
29.10.: Leona isst schon seit drei Tagen wenig, heute nur noch Leckerchen. Ihr Bauch ist sehr dick, die Welpen sind schon weit unten. In der Nacht auf Sonntag, muss sie dauernd raus, gräbt ein tiefes Loch im Garten, hechelt, schläft dann wieder fest. Dies sind die Senk- und Stellwehen. 
30.10.: Heute ist der 62. Tag der Trächtigkeit. Leona isst nichts mehr. Sie hat starken Drang sich zu lösen, macht viele kleine Häufchen. Der Darm entleert sich vollständig. Sie gräbt eine riesige Wurfhöhle im Garten, hechelt (die Eröffnungswehen),  schläft dann wieder fest und tief. Gegen 16.30 Uhr erbricht sie mehrfach. Dann geht sie in den Hobbyraum. 17.00 Uhr: eine starke Presswehe geht durch ihren Körper und eine kleine schwarze Hündin wird geboren, Quira. 17.25 Uhr: wieder eine Presswehe, es kommt ein sm Rüde 510 gr., Queron. Er ist schon bei der Geburt wunderschön gezeichnet. 19.40 Uhr: ein wunderschöner blonder Rüde, 490 gr. schwer, Quasar. 19.55 Uhr: Leona ist kaum fertig mit Putzen des letzten Welpen, da geht es schon weiter, ein blonder Rüde mit 400 gr., Questor wird geboren.  Alle Welpen saugen zufrieden an ihren Zitzen, Leona leckt unermüdlich die Bäuchlein, nur mittels Mutters Zunge scheiden die Welpen Kot und Urin aus, was wiederum die Milchbildung anregt. 21.40 Uhr: wieder eine Wehe, ein schwarzer Rüde mit weissem Bruststrich Quant wird geboren, er wiegt 450 gr. Leona schläft tief und die Welpen saugen und massieren die Zitzen mit ihren Vorderpfötchen (Milchtritt). Ob wohl noch einer drin ist? 23.00 Uhr: Es geht weiter. Ein blonder Rüde kommt, 420 gr. wiegt Quinn. Leona ist unruhig und hechelt strak. 23.25 Uhr: Noch ein blonder Rüde, 440 gr. schwer. Quirin ist auf der Welt. Ich führe Leona in den Garten. Sie macht ganz schwarze Häufchen, von den Mutterkuchen, das führt etwas ab, aber die Natur will es so. Der Körper muss sich reinigen. dann legt sie sich wieder entspannt in die Wurfkiste, ich lege mich auf eine Matratze davor. 2.25 Uhr: Wieder Wehen, ein kräftiger schwarzer Rüde, 510 gr. schwer. Quandor wird geboren.

Alle Geburten waren sehr leicht und natürlich. Leona hat instinktsicher alle Welpen korrekt abgenabelt, die Eihüllen aufgerissen und die Nachgeburten gefressen. Alle Welpen sind sofort zu den Zitzen gestrebt. Am Morgen dusche ich Leonas Hinterterteil, welches total verklebt ist. Die Welpen kommen mit 2 Wärmflaschen in ein Wännchen damit ich die Wurfkiste säubern und mit frischen Decken auslegen kann. Am Nachmittag gehen wir zum Tierarzt, Leona wird vorsichtshalber geröngt, es ist aber kein Welpe mehr drin und sie bekommt eine Antibiotikaspritze. Zuhause nimmt sie gierig hir Futter, ein gekochtes Hünchen.

1.11.: Leona ist eine sehr, sehr liebe Mutter. Sie liegt ununterbrochen in der Wurfkiste, putzt und säugt die Welpen. Sie hat jede Menge Milch. Sie hat grossen Hunger, möchte ihr Futter aber in der Wurfkiste serviert bekommen. Fiain (Oma der Kleinen) hebt kurz die Nase am Wurfzimmer, zieht von dannen, ach mal wieder Quälgeister, sie will in ihrem Alter nichts mehr davon wissen, es sei denn es gibt etwas Welpenmilch..... 

Persika ist sehr aufgeregt, wiess aber nicht genau was los ist. Aber wohl etwas sehr gefährliches. Sie darf das Wurfzimmer nicht betreten, Leona wir zur Löwin!!!! Ich bin mit dem Wurf eigentlich sehr zufrieden. Kräftige, gesunde, schöne Welpen, aber 8 Rüden und nur 1 Hündin! Vorbestellt waren 3 blonde Hündinen, 4 sm Hündinnen, 4 sm Rüden.....

3.11.: Die Näschen der blonden Welpen verfärben sich schon. Sie werden ja schweinchenrosa geboren.

6.11.: Die Nasen sind nun schon schwarz, ein tolles Pigment! Leona ist eine tolle Mutter. Ihr Ausfluss wird etwas schwächer, trotzdem muss ich noch jeden Tag ihr Hinterteil duschen. Die Welpen wiege ich täglich, alles wird protokolliert, sie nehmen prima zu. 1 - 2 mal täglich wechsle ich die Vet bed in der Wurfkiste, die Waschmaschine läuft die nächsten 8 Wochen jeden Tag mindestens einmal.

9.11.: Die Kleinen hören schon, sie werden unruhig, wenn Leona ins Zimmer kommt und fangen an, zu blinzeln. Heute werden sie das 1. Mal entwurmt. Fortan jede Woche einmal bis zur Abgabe. Persika weiss jetzt, dass das Wurfzimmer sehr gefährlich ist und ist etwas verstört.

12.11.: Die Welpen finden jetzt zielstrebig ihre Mutter. Sie untersuchen meine Hände. Heute musste ich ein Brett in der Wurfkiste erhöhen, die neugierige Quira ist herausgekrabelt. Jeder hat heute etwas Mammilac-Welpenmilch aus dem Fläschen bekommen.

16.11.: Jetzt bekommen sie schon 3 mal täglich Mammilac. Heute das 1. Mal aus einem Schälchen + etwas Köllnflocken fürs Fläschchen. Es war ein grausiges Gepantsche, weil sie den Schüsselchen den Milchtritt gegeben haben aber auch das Fressen müssen Welpen erst lernen. Leona säugt noch alle 2 Stunden rund um die Uhr. Sie liegt jetzt auch öfters vor der Wurfkiste. Sie bekommt alle 4 Stunden ihr Futter und hat einen grossen Energiebedarf.

18.11.: Die Wurfkiste geht auf und sie erobern einen abgetrennten Teil des Wurfzimmers. In einer Ecke liegen Zeitungen, auf denen die grossen Geschäfte sehr zuverlässig verrichtet werden. Hinpinkeln tun sie aber überall......

23.11.: Persikas grosser Tag! Endlich, darf sie das Wurfzimmer betreten. Leona lässt sie herien, aber beobachtet sehr streng. Die Welpen bekommen zu ihrem Milchbrei Pal Welpenporridge dazu. Das mögen sie sehr gerne und vertragen es bestens. Aber Leona frisst dann die Ausscheideungen nicht mehr und ich bin jetzt nur noch am putzen. Die Kleinen bekommen jetzt bunte Halsbändchen an. So kann man in jeder Spielphase erkennen um wen es sich handelt, man kann die Charaktere besser kennenlernen und die Welpenkäufer beraten, damit die richtigen Gespanne zusammen finden. Für die Welpeninteressenten sind die Bändchen eine grosse Hilfe. Die Kleinen kratzten sich zwei Tage lang, als ob sie Flöhe hätten dann, sind die Halsbänder aber akzeptiert.

28.11.: Statt der flachen Schüsseln bekommen sie jetzt die Welpenbar. Einen Futterständer mit 8 Schüsseln und 2 extra. So hat jeder etwas und sie können sich ausweichen, wenn es zu heftig her geht. Sie bekommen jetzt 4 Mahlzeiten; Rinti Junior aus der Dose und Welpenflocken eingeweicht. Dazu einmal Welpenmilch. Sie haben jetzt das ganze Zimmer für sich und die Spiele werden schon wilder.

30.11.: Die Kleinen dürfen ihren ersten Ausflug in den Garten machen. Es ist grausig kalt (-5) und sie spielen lieber im Zimmer. Leona hat heute das letzte Mal gesäugt. Wer jetzt an die Zitzen will, wird von ihr mit Löwengebrüll angefahren und in die Schnauze gezwickt. Schreiend rennt der Welpe davon aber er versucht es kein zweites Mal mehr. Na ja, bis auf Quira. Sie versucht es mit weiblicher List. Liegt ganz brav neben Leona, spielt mit ihr, nähert sich langsam immer näher dem Bauch, bis sie doch eine Zitze erwischt.... Aber die Milch versiegt schnell.

4.12.: Jetzt gibt es an 2 Mahlzeiten statt Flocken, Trockenfutter Junior, eingeweicht. Sie mögen dies besonders gerne. Persika die wilde ungestüme Junghündin, ist kaum wiederzuerkennen. Sie spielt unwahrscheinlich nett und vorsichtig mit den Welpen, den ganzen Tag. Mal liegt sie auf dem Rücken, mehrere Welpen turnen auf ihr herum, einer zieht sie am Hals, dann bringt sie ihnen ein Spielzeug und zieht ganz vorsichtig daran. Aber gewinnen lässt sie dann doch keinen. Die Spiele von Leona sind dagegen mehr Erziehungsspiele mit vorsichtigem oder heftigerem Schnauzengriff, je nach Welpe. Die 13 jährige Fayen ist aber nur am Futter interessiert.

11.12.: Die Welpen bekommen viel Besuch. Das ist sehr wichtig in der Prägungsphase. Es kommen Welpeninteressenten, Leute, die schon einen Hund aus meiner Zucht haben, Leute vom Hundeplatz, Kinder aus der Nachbarschaft........ Unser Welpenauslauf ist als kleiner Abenteuerspielplazt gestaltet und verändert sich häufig, je nach Entwicklungsstand der Welpen. Es gibt da einen schmalen Laufdiel, eine kleine Brücke, eine Holzkonstruktion mit verschiedenen Auf- und Abgägen und Treppen, ein Kinderzelt mit drei Ausgängen, einen Stofftunnel, ein Bällebad und einen Turm aus Quadro-Elementen.

15.12.: Ich nehme immer drei Welpen ins Auto und fahre ans Ortsende auf einen Parkplatz, dort gehen wir ein Stückchen im Wald spazieren. Alle Welpen verhalten sich mutig und sicher.

16.12.: Schneeregen und eisiger Sturm, keiner will raus. Sie bekommen unsere Diele als Spielplatz dazu. Jetzt heisst es viel putzen für mich. Beim Wochenblatt hole ich Autoladungen Zeitungspapier. Jeden Tag habe ich 1 1/2 grosse Plastiksäcke voll beschmutztes Papier. Einmal die Woche fahre ich mit meiner Stinkeladung auf die Kreismülldeponie, dort wird alles gewogen und ich musss den Restmüll teuer bezahlen. (ca. 300 - 350 Euro pro Wurf).

19.12.: Das 17 Uhr Essen haben sie nicht aufgefressen. Um 20 Uhr fangen sie nacheinander an zu erbrechen, der Stuhlgang schiesst wie Wasser raus. Es wird eine fruchtbare Nacht. Erbrechen, Durchfall (teilweise blutig), 40 Fieber. Ich bin die ganze Nacht bei ihnen, gebe Engystol und Echinacin-Tropfen zur Immunabwehr. Am Morgen rufe ich gleich den Tierarzt an. Er hat OP-Termine, kann nicht weg, ich soll kommen. Also zuerst die 5 dunklen ins Auto, Fahrt nach Konstanz, die Sprechstundenhilfen helfen mir beim Welpentragen. Die Welpen machen gar keinen guten Eindruck, sind apathisch und dehydriert, es geht anscheinden ein schlimemr bakteriell bedingter Brechdurchfall rum und den haben sie voll erwischt. Jeder bekommt eine Antibiotikaspritze, dann gehts heim, kurz das Auto putzen, dann die 4 blonden, dasselbe. Das Medikament wirkt sehr schnell, am Nachmittag toben sie schon wieder. Es gibt aber nur schleimig gekochten Reis mit geriebenem Apfel und Bananen. Das Impfen wird verschoben.

23.12.: Der Tierarzt kommt zu uns, hört bei jedem Welpen das Herz ab, fühlt nach den Hoden, alles bestens. Dann wird einer nach dem anderen geimpft und gechipt. Am Nachmittag, kommt die Zuchtwartin zur Wurfabnahme. Beim Wesenstest sind alle verspielt und aufgeschlossen. Dann kommt noch unsere Rüdenbesitzerin, die Kleinen besuchen. Auch sie ist begeistert von den kräftigen, wesenssicheren Welpen.

Wie im Flug ist unsere gemeinsame Zeit vergangen. Jeder einzelne Welpe ist mir sehr ans Herz gewachsen, die Trennung tut sehr weh. Aber jeder braucht jetzt seinen eigenen Menschen und ich bin mir sicher, es sind die allerbesten Plätze. Und ich brauche dirngend wieder Zeit für Persika, wir waren die ganze Zeit nicht auf dem Hundeplatz und das merkt man deutlich.

Die Persönlichkeiten unseres Q-Wurfes

QUNADOR = irisch der Kluge. R schw. Kräftig, temperamentvoll, sehr kluger intensiver Blick, sehr selbstbewusst, starker Wille, starker Beutetrieb. Er kam nach Stuttgart.

QUANT = mittelhochdeutsch für Schelm, Schalk. R. schw. Sehr kräftig sehr langes Haar, temperamentvoll. Er liebt es, alleine im Garten zu liegen, recht selbsständig. Er kam ins Fürstentum Liechtenstein.

QUASAR = sternähnlicher, hell leuchtender Himmelskörper. R bl. Mittleres Blond, vorzügliches Pigment, sehr harmonischer Körperbau, mittleres Temperament, sehr ausgeglichen.

QUENTIN = lat. "der Fünfte", R. schw. temperamentvoll, selbstbewusst, stark und sehr freundliche.

QUERON = keltisch "der Dunkle", R. sm. Sehr kräftig, ausergewöhnlich schöne, ganz exakte Markenzeichnung von goldbrauner Farbe, sehr temperamentvoll, sehr ideenreich. Er zeigt den anderen wie man Tapeten abzieht, den Putzlappen in Stücke reisst, etc., starker Beutetrieb, starker Wille (den hat er bis heute ;)).

QUINN = Sohn der Silbergreisin aud der Unendlichen Geschichte v. M. Ende. R. bl., Mittleres Blond, vorzügliches Pigment, mittleres Temperament, unwahrscheinlich gutmütig und nervenstark. Ihn bringt nichts aus der Ruhe. Sehr verschmust, immer hungrig. Er fühlt sich extrem zu Kindern hingezogen, schläft in ihren Armen ein.

QUIRIN = röm. Hauptgott, Heiliger der Pferde, R. bl., kräftig, kräftiger Kopf, mittl. Blond, vorzügl. Pigment, temperamentvoll, starker Wille, selbsbewusst, starker Beutetrieb.

QUESTOR = altröm. Richter u. Gelehrter, R. bl., mittl. Typ, mittl. Blond, vorzügl. Pigment, temperamentvoll, etwas unterwürfig, sehr freundlich, lieb und schmusig.

QUIRA = Mondgöttin der Inka, H. schw., klein aber......, sie hat sich toll entwickelt, wurde immer kräftiger, langes Fell, sehr temperamentvoll, sehr starker Beutetrieb, sehr mutig.